Um einen digitalen Arbeitsplatz zu gestalten, sind auch geeignete Peripheriegeräte notwendig. Dazu zählen der Drucker, der Scanner oder Lautsprecherboxen.

Welcher Drucker passt wozu?

Drucker erfüllen mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben: Drucken, Scannen oder Faxen sind in vielen Geräten bereits vereinigt. Vor dem Kauf eines Druckers für den Officebereich sollte man sich die Frage stellen, wofür man das Gerät verwenden will und wie viel Druckvolumen man benötigt. Darüber hinaus muss im Unternehmen abgeklärt werden, wie viele Mitarbeiter das Gerät verwenden, ob Farbkopien erforderlich sind, welche Papierformate gedruckt werden sollen oder ob ein beidseitiger Druck vorteilhaft erscheint. Dazu kommen noch technische Komponenten wie Schnittstellen, W-LAN-Druck oder Gerätemarke.

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?

Auch die Frage nach der Art des Druckers ist wesentlich. Soll es ein Tintenstrahldrucker sein oder ein Laserdrucker? Qualitativ gibt es zwischen beiden Varianten keinen Unterschied mehr. Sowohl Laser- als auch Tintenstrahldrucker arbeiten gleich schnell und gleich gut. Laserdrucker sind mit Toner bestückt. Diese trocknen nicht ein, wenn das Gerät über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird. Prinzipiell sind Tintenstrahldrucker jedoch etwas preisgünstiger als Laserdrucker.

Welcher Drucker passt zu welchem Unternehmen?

In erster Linie ist die Größe des Büros oder des Unternehmens für die Druckervariante entscheidend. Bei einzelnen Büros oder einem Homeoffice empfehlen sich Drucker, die einfach in der Handhabung sind und auch relativ platzsparend. Dafür eignen sich auch alle All-in-one-Geräte.

Für mittelständische Unternehmen sind netzwerkfähige Multifunktionsgeräte vorteilhaft. Da sie mit einem EDV-Netzwerk verbunden sind, können diese Drucker von mehreren Büros oder Abteilungen benutzt werden. Arbeitet das Unternehmen im Marketing- oder Werbebereich, so können auch Zusatzdrucker eingerichtet werden. Dazu zählen Plotter, Fotodrucker für digitale Bilder oder Etikettendrucker.

In Großraumbüros sind netzwerkfähige Geräte vorteilhaft, die auch die Datensicherheit und die Nutzeridentifikation gewährleisten. Dazu sind für Großunternehmen auch Drucker geeignet, die über mehrere Papierfächer verfügen.

Der richtige Scanner

Auch bei der Anschaffung eines Scanners sollte man sich die Frage stellen, wofür er verwendet werden soll. Manche Geräte sind in der Lage, Dias, Polaroidfotos oder Negative zu scannen. Diese Aufgabe übernehmen in der Regel Multifunktionsgeräte.

Für einfache Scanvorgänge ist ein Flachbettscanner oder ein Einzugsscanner ausreichend. Wenn mehrere Dokumente nacheinander gescannt werden müssen, so empfiehlt sich die Anschaffung eines Einzugscanners. Ein Flachbettscanner ist vor allem für das Scannen einzelner Dokumente empfehlenswert.

Der Einzugscanner hat ungefähr die Größe eines Druckers und nimmt mehr Platz in Anspruch als ein Flachbettscanner. Wer nur selten scannen muss, kann auch einen Handscanner benutzen.

Wer Negative oder Dias scannen will, der braucht einen Scanner mit einer sogenannten Durchlichteinheit. Diese gewährleistet den qualitativ einwandfreien Druck von Fotos. Für Dias werden im Handel auch eigene Geräte angeboten. Diese sind jedoch in einem relativ hohen Preissegment angesiedelt. Diese Geräte können ganze Diamagazine scannen.

Daneben spielt auch die Auflösung eine Rolle. Für eine hohe Fotoqualität sind Scanner mit einer Auflösung von mindestens 2.400 dpi notwendig.