Livestudios werden nicht nur für Unterhaltungszwecke verwendet, sondern vorwiegend in großen Unternehmen genutzt. Dabei geht es entweder um Veranstaltungen oder Konferenzen, die auch via Livestream übertragen werden. Um ein derartiges Studio einzurichten und einen reibungslosen Ablauf der Übertragungen wie bei einem Fußballmatch zu ermöglichen, ist einerseits ein gut ausgestattetes Studio notwendig und andererseits auch eine entsprechende Logistik.

Ausstattung von Livestudios

Livestudios sind heute mit HD-Technik ausgestattet. Dabei werden gestochen scharfe Bilder auf die Leinwand projiziert oder via Streaming über das Internet verbreitet. Ein gut ausgestattetes Studio verfügt über mehrere HD-Bildschirme sowie über mehrere HD-Kameras. Darüber hinaus werden Events oder Konferenzen auch per Satellit oder Übertragungswagen ausgestrahlt. Dafür ist ebenfalls ein gut ausgestatteter Ü-Wagen erforderlich. Dieser ist mit Kameras, Stativen, Kabel und einer Sendeanlage eingerichtet. Für Liveberichterstattungen ist ebenso ein EB-Team notwendig. Dieses besteht in der Regel aus einem Reporter, einen Kameramann und einem Tontechniker.

Videokonferenzen

In vielen größeren Unternehmen, wie beim Unibet Unterhaltungsanbieter, aber auch in Ämtern und Behörden werden Entscheidungen oft im Rahmen von Videokonferenzen getroffen. Um eine solche Konferenz durchzuführen, bedarf es eines geeigneten Raums mit entsprechender technischer Ausstattung.

Bei der Planung eines Konferenzraums sollte darauf geachtet werden, dass er die erforderliche Größe aufweist. Nicht alle Konferenzen werden mit einer bestimmten Personenanzahl abgehalten. Wenn die Teilnehmerzahl variiert, so sollte der Raum teilbar sein. Zudem ist eine Schallisolierung wichtig, um Störgeräusche von außen zu vermeiden. Daher empfiehlt es sich, den Raum mit schallisolierenden Materialien wie Teppichen oder geräuschdämmenden Wänden auszustatten. Vor allem sollten im Raum Echos unterdrückt werden, um Rückkoppelungen auszuschließen.

Ferner ist auch die Licht- und Tontechnik von Bedeutung. Die besten Räume dafür sind die, in denen das Tageslicht dosiert werden kann. Zu große Fenster oder Fenster, die in Innenhöfe führen, sind ungünstige Voraussetzungen für einen derartigen Konferenzraum. Bei der Lichttechnik muss beachtet werden, dass das künstliche Licht nicht zu hell oder zu dunkel ist. Ein zu grelles Licht kann störende Schatten werfen. Man sollte daher direktes Deckenlicht vermeiden. Die Lichtquellen sollten nach oben abstrahlen.

Die Kameras sollen in Augenhöhe der Teilnehmer platziert werden. In den meisten Fällen verwendet man bei Videokonferenzen drei Kameras. Eine ist auf den Vortragenden gerichtet, eine zweite auf das Auditorium und eine dritte auf Dokumente, die auf einen Bildschirm projiziert werden.

Bei Mikrofonen nutzt man vor allem Funkmikrofone. Diese sind kabellos und stören daher die Bewegungsfreiheit der Teilnehmer nicht. Auch hier sollen nach Möglichkeit mehrere Mikrofone zum Einsatz kommen.

Moderne Videokonferenzanlagen sind heute mit einer Bild-in-Bild-Funktion versehen. Diese ermöglicht es, sowohl die Teilnehmer als auch den Vortragenden und etwaige Dokumente auf einen Bildschirm zu übertragen. LCD-Monitore liefern die bislang höchste Bildqualität.

Ferner gehört auch die passende Software zu einer Videokonferenz. Einige Anbieter haben sich auf die Videokonferenzsoftware spezialisiert und bieten bereits recht brauchbare Varianten an. Diese spezielle Software ermöglicht unter anderem eine direkte Kommunikation über Video. Zudem macht sie das Live-Streaming möglich.

Um die technischen Abläufe einer Videokonferenz zu gewähren, werden Mediensteuerungssysteme verwendet. Sie ermöglichen es, einzelne Geräte wie Beamer oder Projektoren gezielt via Touchscreen zu steuern. Die Steuerungsanlage ist dabei zentral platziert und kann von einem Mitarbeiter bedient werden.

Bei den Videokonferenz-Systemen unterscheidet man zwischen drei Varianten. Der Desktop-Lösung, Settopboxen und dem Raumsystem. Bei der Desktop-Lösung fungiert ein PC mit Mikrophon und Kopfhörer als zentrales Element. Bei Settopboxen kommen neben einem Rechner auch ein zusätzlicher Monitor sowie diverse Netzanschlüsse zum Einsatz. Diese beiden Varianten eignen sich auch für den mobilen Bereich.

Raumsysteme verfügen unterdessen über einen modularen Aufbau. Die einzelnen Module, wie Kameras oder Monitore können je nach Bedarf ausgetauscht werden.

Die Vorteile von Videokonferenzen liegen insbesonders im organisatorischen und finanziellen Bereich. Man erspart sich Reisekosten, es können spontan Videokonferenzen durchgeführt werden und die Dauer der Konferenzen kann variabel gestaltet werden. Virtuelle Konferenzräume sind heute bereits sehr preisgünstig.